
Infantry Units
Der Sezessionskrieg war in erster Linie "a rifleman's war". Andere Waffengattungen wie Artillerie und Kavallerie, oder auch Pioniere hatten nur unterstützende Rollen. Der Infanterist, bewaffnet mit Gewehr und Bajonett - gegliedert in Kompanien, Regimenter und Brigaden - war der Hauptakteur dieses Krieges, dessen Bewegungen und taktische Einsätze die Schlachten entschied. Er bestimmte den Verlauf des Krieges; sein Marschtempo - zu Fuss und oft genug ohne Schuhe - bildete das Zeitmass jener Jahre.
Die Bezeichnung Infanterie beruht ursprünglich auf dem italienischen Wort "infante" was soviel wie Fusssoldat bedeutet. Aus der Mehrzahl "infanteria" wurde später der Name dieser Waffengattung abgeleitet, welche auch innerhalb des 1st Confederate Battalion Europe zahlenmässig grössten Teil der Truppe ausmacht.
Die Infanterieeinheiten des 1st Confederate Battalion Europe sind:
1st South Carolina Infantry (Germany)
1st Maryland Infantry (Holland)
4th Texas Infantry Co. B (Germany) More
4th Texas Infantry Co. K (Germany/Austria)
5th Virginia Infantry (Germany) More
7th Georgia Volunteers (Germany) More
20th Louisiana Volunteer Infantry (Germany/Austria) More
Cavalry Units - 1st CS Cavalry
Als Kavallerie bezeichnet man berittene militärische Einheiten. Das Wort Kavallerie wurde gegen Ende des 16. Jahrhunderts dem gleichbedeutenden französischen Wort "cavalerie" entlehnt, welches wiederum aus dem italienischen "cavaliere" für Reiter hervorging. In der militaerischen Taktik waren berittene Einheiten bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ein wichtiger Faktor. Sie erweiterten die taktischen Möglichkeiten einer Armee ungemein. Das besondere an der Kavallerie war ihre Mobilität und Schnelligkeit.
Zu Anfang des amerikanischen Bürgerkrieges war die Aufstellung einer berittenen Kampfeinheit für den Süden ungleich einfacher als für den Norden, denn die meisten Südstaatler waren "geborene Reiter". Der Umgang mit Pferden gehörte von Kindesbeinen an zu ihrem Alltag. Sie waren es gewöhnt, ausdauernd und viel zu reiten und konnten sich, aufgrund ihrer Erfahrungen, auch kämpfend zu Pferde bewegen. Sie brachten zumeist ihre eigenen Pferde mit, als sie sich für den Dienst in der konföderierten Armee meldeten, einer Armee, die geradezu über Nacht aus dem Boden gestampft wurde. Zweifellos eine organisatorische Meisterleistung. Die Kavallerie des Nordens, vor allem die berittenen Milizen, waren dagegen unerfahren und meist schlecht ausgebildet. Man mass zu jener Zeit in Amerika den Kavallerieeinheiten in einem "konventionellen Krieg" keinen besonderen Wert bei.
Major Justus Scheibert - ein preussischer Offizier und Beobachter des amerikanischen Bürgerkrieges auf konföderierter Seite, der unter anderem in den Stäben von General Robert Edward Lee und General "Jeb" Stuart an Schlachten wie Chancellorsville, Brandy Station und Gettysburg teilnahm, beschrieb die Aufgaben der Kavallerie später wie folgt:
"Die hervorragende Aufgabe der Kavallerie war, Auge und Fühlhorn der Armee zu sein und zugleich den Schleier zu bilden, durch welchen die eigenen Bewegungen denen des Feindes entzogen wurden"
Der Oberkommandierende des Südens, General Lee, erwartete von den berittenen Truppen, dass sie stets über die Absichten, Stellungen und Truppenstärken des Gegners orientiert waren. Auf diesen Informationen basierte seine eigene Planung. Dies war um so wichtiger, als die Südarmee den Unions-Streitkräften zahlenmässig immer erheblich unterlegen war und daher ihre Offensiven schwerpunktmässig durchführen musste. Das Überraschungsmoment spielte eine grosse Rolle. Angriffe mussten den schwächsten Punkt des Feindes treffen und ihm gleichzeitig die grösstmöglichen Schäden zufügen. Dass diese, durch die bescheidenen Verhältnisse der Südarmee bedingte Taktik so lange erfolgreich durchgeführt werden konnte, spricht für die immense Leistung der Reiterei.

Special Units
Das Medical Corps, Büchsenmacher oder auch Engineers finden ebenfalls ihren Platz bei uns. Diese Darsteller bringen meist ihre beruflichen Erfahrungen mit ins Hobby.
Speziell im Medical Corps ist diese Erfahrung für ein Reenactment extrem wichtig und somit ist auch auf jeder Veranstaltung eine hervorragende Erste Hilfe garantiert.

